Der Mauersegler 2 Lebensweise previousnext

1 Erkennungsmerkmale
2 Lebensweise
3 Nahrung
4 Screaming Parties
5 Brutzeit und Fütterung
6 Feinde und Parasiten

Zugvogel

Der Mauersegler ist ein Zugvogel, der sich in der Zeit von Mai bis Ende August bei uns aufhält. Spät brütende Vögel bleiben auch bis Ende September oder länger hier (so die ersten Paare, die bei uns gebrütet haben). Das Ausbreitungsggebiet im Sommer umfasst fast ganz Europa (ausgenommen einige nördliche Teile von Skandinavien) und erstreckt sich in einem anfangs breiten, dann schmaler werdenden Gürtel durch Asien bis zu einem schmalen Küstenabschnitt am Pazifik.

Die Mauersegler überwintern im südlichen Afrika, wenn dort Sommer ist. Während dieser Zeit sind sie ununterbrochen in der Luft. Bei uns und im südlichen Afrika halten sich die Mauersegler jeweils 3 - 3 1/2 Monate auf. Den Rest des Jahres benötigen sie für den Hin- und Rückflug.

Gesellige Lebensweise

MauerseglerbeineDie Mauersegler leben während der Brutzeit meist in Kolonien und sind sehr gesellig. Deshalb sollte man möglichst mehrere Nisthöhlen schaffen.

Ursprünglich brüteten die Mauersegler in Felsspalten, zu einem kleinen Teil auch in Baumhöhlen. Beides findet findet man auch heute noch vereinzelt. Seit dem Mittelalter, vermutlich mit dem Aufkommen der Burgen, suchen sie ihre Nisthöhlen fast nur noch in von Menschen geschaffenen Gebäuden. Der Mauersegler ist damit ein typischer Kulturfolger.

Seine Beine sind nur bedingt zum Laufen geeignet (siehe Foto). Zum Abfliegen von der Nisthöhle benötigt er eine Höhe von etwa 6 m über dem Boden und eine freie Flugbahn, die nicht durch Bäume oder Gebäude versperrt ist. Dies ist insbesondere wichtig für die Jungvögel, die sich beim "Jungfernflug" gleich in die Lüfte erheben müssen. Vom Boden aus können sie anders als die erwachsenen Vögel nicht mehr starten.

Auf Wikipedia.de findet man unter dem Stichwort "Mauersegler" einen recht umfangreichen und lesenswerten Artikel.

1 Erkennungsmerkmale
2 Lebensweise
3 Nahrung
4 Screaming Parties
5 Brutzeit und Fütterung
6 Feinde und Parasiten