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Noch mal zum Rad

Zum Fahrrad habe ich unter (3) schon einiges gesagt.

Eine Bemerkung zu dem Spannungsadapter am Rahmen oberhalb der Vorderradgabel: er wandelt die Spannung vom Dynamo auf USB-Spannung. Den habe ich bei Pearl für ca. 25 € gekauft. Entsprechende Adapter in Fahrradläden kosten gern mal über 100 €. Mit ihm hat man die Möglichkeit Smartphones während der Fahrt aufzuladen. Da ich mein Smartphone auch offline als Navi benutzen konnte, war diese Spannungsquelle schon sehr nützlich, denn im Navi-Dauerbetrieb geht der Akku schnell in die Knie. Das Kartenwerk auf dem Navi beinhaltete auch alle Stadtpläne von Neuseeland.

Verpackungen

Für die Packtaschen habe ich mir eine Reihe von Beuteln unterschiedlicher Größe und Farbe aus wasserdichtem Nylongewebe besorgt. Zwei große Beutel mit Zelt und Schlafsack sind auf dem Gepäckträger zu sehen. Damit bekommt man ganz gut Ordnung in die Packtaschen.

Zelt

Da ich auch durch Gegenden fahren wollte, wo es mit festen Unterkünften schwierig werden konnte, musste ich auch ein Zelt (für 2 Personen, doppelwandig, 2 kg), einen Schlafsack (1,5 kg) und eine Luftmatraze (0,6 kg) mitnehmen. Kocher und Töpfe hatte ich nicht mit. Im Zelt habe ich aber nur 6 mal übernachtet.

Zelt
Mein Zelt auf einem Rastplatz. "Wildes Campen" ist in Neuseeland nicht verboten. Auf privatem Grundstück muss man allerdings die Erlaubnis des Eigentümers haben.

Verpflegung

Unterweg bestand meine Verpflegung aus Müsli mit Frischmilch sowie Brot mit verschiedenen Aufstrichen und natürlich Obst. Die Milch konnte ich unterwegs durch eine Isolierverpackung ganz gut kühl halten, so dass sie etwa drei Tage haltbar war. Notfalls konnte ich Trockenmilch mit Wasser verwenden. Ansonsten hatte ich immer reichlich Obstsäfte und Trinkwasser dabei. Mittags und abends habe ich versucht, eine warme Malzeit zu bekommen. Zweimal habe ich Fish and Chips gegessen, dann war mein Bedarf daran gedeckt. Was ich sehr lecker fand, war das Essen in den indischen Restaurants, die ich, wann immer es möglich war, aufsuchte, zumal die Gerichte durchaus erschwinglich waren.

Fotoausrüstung

Leider konnte ich meine komplette Spiegelreflexausrüstung aus Gewichtsgründen nicht mitnehmen. So blieb es bei der Kamera (Canon EOS 5D MII) mit 2 Objektiven (50 mm Bl. 1,4 und 24 - 105 mm, Bl. 4). Die Kamera hat eine Auflösung von von 21 Mio. Pixeln, also genügend Luft für Ausschnitte und Vergrößerungen. Für Tieraufnahmen hatte ich noch eine Bridge-Kamara mit, die Canon Powershot SX50 HS (Auflösung 12 Mio. Pixel). Sie hat ein 50-fach Zoom, was einem SLR-Brennweitenbereich von 24 - 1200 mm (!) entspricht. Allerdings ist die Auslöseverzögerung von 0,5 sec im Telebereich sehr störend. Vögel im Flug zu fotografieren ist damit extrem schwierig.

Kamera Objektiv

Für beide Kameras hatte ich reichlich Speicherkarten mit. Ein Backupmedium hatte ich zusäzlich dabei (Colorspace UDMA 2 mit einer 500 GB Festplatte). Auf diese habe ich die Fotos von den Speicherkarten regelmäßig gesichert.

Gesamtgewicht

Das Fahrrad incl. Gepäck sowie Verpflegung und Wasservorrat kam auf ein Gewicht von ca. 45 kg. Dementsprechend waren die Steigungen besonders in den Southern Alps recht beschwerlich. Schieben war dann an der Tagesordnung - und auch das war mühsam.
Das recht hohe Gewicht auf dem Hinterrad hat dann auch zu vier Speichebrüchen geführt. Kritisch waren schnelle Abfahrten, wenn die Asphaltdecke etwas wellig war; ferner die Brücken auf der unbefestigten Bahntrasse von Middlemarch bis Clyde (150 km). Das Brechen einer Speiche macht ein scharfes Geräusch, wie wenn ein Stein in die Speichen gerät.

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